UA-60205520-1
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

2019-2021: Das 2. Friedrich-Harkort-Projekt "UnserFriedrich"

Seit Anfang 2019 befasst sich eine kleine private Gruppe mit der Entwicklung eines neuen Friedrich-Harkort-Projektes mit dem Namen "UnserFriedrich" und schlug der Stadt Wetter (Ruhr) die Realisierung vor. Die ganze Geschichte steht in der Homepage: www.unserfriedrich.de.

 

 

LEBENSLAUF und WERK

 

Friedrich Harkort, der „Vater des Ruhrgebiets“, war ein deutscher Unternehmer und Politiker in der Frühzeit der industriellen Revolution.

Büste Friedrich Harkort © Stadt Wetter (Ruhr)Büste Friedrich Harkort © Stadt Wetter (Ruhr)Region: Friedrich Harkort´s persönliches Umfeld lag in der westfälischen Stadt Hagen und deren Umgebung im Ruhrgebiet. Geboren wurde er im Haus Harkorten in Hagen-Haspe. Er wohnte und wirkte lange in Wetter an der Ruhr und seit den 1850er Jahren bis zu seinem Tod im heutigen Dortmunder Stadtteil Hombruch. Beerdigt wurde er in der Erbbegräbnisstätte Harkort bei Gut Schede in Herdecke. Diese durch den Lebenslauf von Friedrich Harkort verbundenen vier Orte bilden hzusammen mit Witten die Harkort-Region.

Unternehmer: Das unternehmerische Wirken Harkorts war insbesondere von technischen und sozialen Pionierleistungen geprägt. Im Jahre 1819 gründete er zusammen mit dem Elberfelder Kaufmann und Bankier Heinrich Kamp auf der Burg innerhalb der Stadt Wetter die Mechanische Werkstätten Harkort & Co. zur Herstellung von Dampfmaschinen und Gasbeleuchtungsapparaten. Aus Harkorts Unternehmen ging später die Demag in Wetter an der Ruhr hervor.

Logistiker: Harkorts Überlegungen als Unternehmer galten aber auch dem Fernverkehr, denn für den einheimischen Bergbau besaß Harkort mit seinem Unternehmen im Jahre 1829 bereits eine Produktionskapazität von einer Million Pfund Schienen. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für den Bau der Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn.

 

 

 

Harkortsche Fabrik von Alfred Rethel (1832)
Harkortsche Fabrik von Alfred Rethel (1832) Sozialpolitiker: Zu seinen Frühtaten auf sozialem Gebiet gehörte innerhalb seines Unternehmens die Schaffung einer Betriebskrankenkasse nach dem Vorbild der Berggewerkschaftskassen des damaligen Bergbaus. Harkort gilt als früher Pionier der industriellen Revolution.

Bildungspolitiker: Friedrich Harkort war maßgeblich an der Bildungspolitik der deutschen Nation im 19. Jahrhundert beteiligt. Er gründete den „Verein für die deutsche Volksschule und für Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse“, kurz: Volkshochschulverein.

Politiker: Im Jahre 1829 wurde Harkort in den westfälischen Provinziallandtag gewählt. Er war Kreistagsabgeordneter, ab 1830 Mitglied des Westfälischen Provinziallandtags und 1848 Abgeordneter der konstituierenden preußischen Nationalversammlung. Von 1867 bis 1870 war er Mitglied des Norddeutschen Reichstags für den Wahlkreis Hagen und von 1871 bis 1874 für denselben Wahlkreis Mitglied des Deutschen Reichstages. Dort galt er als fortschrittlich-liberaler Politiker. Außer für bildungs- und sozialpolitische Belange engagierte er sich auch für Verkehrs- und Wirtschaftspolitik.

 

 

 

 Freiheit in der Stadt Wetter (Ruhr) mit Resten von der Harkortschen FabrikFreiheit in der Stadt Wetter (Ruhr) mit Resten von der Harkortschen Fabrik

* 22. Februar 1793 in Westerbauer bei Haspe;

6. März 1880 in Hombruch

 

Quelle: Basis WIKIPEDIA

 

DOWNLOAD Friedrich Harkort - Leben&Wirken - kurz & bündig

LINK zu Video Friedrich Harkort in Dortmund

Harkorttouren

Der Stadtmarketing für Wetter e. V. (http://www.stadtmarketing-wetter.de/) bietet geführte Harkorttouren an. Dabei werden Friedrich-Harkort-spezifische Orte in den Städten Wetter (Ruhr), Hagen und Herdecke besichtigt.

Am 25. April fand eine Harkorttour mit sieben Teilnehmern unter der Leitung von Doris Hülshoff statt. Die nachfolgende Bildergalerie vermittelt einen Eindruck.

Bildergalerie: "Harkorttour am 25. April 2015"

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?